Rezension C. Fischer - 10. Januar 2008:
Der Name "Eisblume" ist Programm: Kühle, elektronische Musik geht mit einer bezaubernden, warmen Stimme, die in jeder Tonlage überzeugt, eine gelungene Verbindung ein.
Das Album macht insgesamt einen sehr ausgefeilten und daher auch sehr tiefen Eindruck. Es ist groovy wie Massive Attack, süß wie Emiliana Torrini, mystisch wie Dead Can Dance und expressiv wie Tori Amos. Besonders gefallen mir die verspielte Orchestrierung, die brilliante Mehrstimmigkeit und die Vielzahl bezaubernder Melodiebögen, bewegender Harmoniefolgen und spannender Taktwechsel. Auch an den (Binnen-)Reimen merkt man, dass sie Zeit zum Reifen gehabt haben! - Also Hut ab!
Anspieltipps: "Sorrowed heart" und "Mine".
Rezension Matthias "DieWortfabrik.de"
Facettenreiche Musik von kindlich bis sphärisch, 1. Januar 2007
Matthias "DieWortfabrik.de" (Hessen)
EISBLUME - der Name des Albums beschreibt nur einen kleinen Teil der unterschiedlichen Klänge. Von kindlich (Song "Allein") bis zu kraftvollen Klängen (BEYOND THE HAZE, mein Lieblingsstück) bietet die Sängerin aus dem Norden ein breites Spektrum in ihren selbst komponierten und arrangierten Songs. Die CD entstand in ihrem eigenen Studio ELEKTROPHON in Hamburg.
Ihre ausdrucksstarke Stimme lässt einen träumen, schweben oder sendet auch mal einen Schauer über die Haut. Pop, Chill und Lounge sind ebenso zu hören wie sehr extravagante Klangformationen. Und von fast allen Songs bleibt etwas zurück, was sich nicht erklären lässt. Man kann es nur fühlen.